Rechtliche Grundlagen

Was ist ein standardisiertes Messverfahren? BGH-Definition, Rechtsfolgen und Prüfung

von M.Sc. Caner Aygün, Sachverständiger für Verkehrsmesstechnik

4. Oktober 2024

Geschwindigkeitsmessgerät an einer deutschen Autobahn als Beispiel für ein standardisiertes Messverfahren

Ein standardisiertes Messverfahren ist nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ein durch Normen vereinheitlichtes technisches Verfahren, bei dem unter gleichen Voraussetzungen gleiche Ergebnisse zu erwarten sind. Im Bußgeldverfahren genügt es dem Tatrichter dann, im Urteil das verwendete Messverfahren und den abgezogenen Toleranzwert zu nennen, ohne ausführliche Beweisaufnahme über die technische Funktionsweise. Das vereinfacht die Verurteilung erheblich, und macht zugleich die exakte Einhaltung der Bedienungsanleitung zum entscheidenden Angriffspunkt der Verteidigung.

Der Begriff wurde durch zwei zentrale Entscheidungen des Bundesgerichtshofs geprägt, die bis heute Grundlage jeder Diskussion über Geschwindigkeits- und Abstandsmessungen im Straßenverkehr sind.

In der ersten Entscheidung vom 19. August 1993 (Az. 4 StR 627/92, BGHSt 39, 291) stellte der 4. Strafsenat fest: Die amtliche Zulassung von Messgeräten und die Reduzierung des Messwertes um einen Toleranzwert verfolgen den Zweck, Ermittlungsbehörden und Gerichte von der Sachverständigenbegutachtung und Erörterung des Regelfalles freizustellen.

In der zweiten Entscheidung vom 30. Oktober 1997 (Az. 4 StR 24/97, BGHSt 43, 277) präzisierte der Senat die Definition. Wörtlich heißt es dort: Unter einem standardisierten Messverfahren ist ein durch Normen vereinheitlichtes technisches Verfahren zu verstehen, bei dem die Bedingungen seiner Anwendbarkeit und sein Ablauf so festgelegt sind, dass unter gleichen Voraussetzungen gleiche Ergebnisse zu erwarten sind. Das Verfahren muss nicht voll automatisiert sein, menschliche Handhabungsfehler sind also denkbar, müssen aber durch das Verfahren selbst minimiert werden.

Praktische Folge: Erfüllt eine Messung diese Anforderungen, gilt das Messergebnis als grundsätzlich richtig. Die Verteidigung muss konkrete Anhaltspunkte für eine Fehlerhaftigkeit vortragen, pauschales Bestreiten genügt nicht.

Fünf Voraussetzungen für ein standardisiertes Messverfahren

Aus der Rechtsprechung der Oberlandesgerichte haben sich fünf Voraussetzungen herausgebildet, die kumulativ erfüllt sein müssen, fehlt auch nur eine, ist die Messung keine standardisierte mehr.

1. Bauartzulassung durch die Physikalisch-Technische Bundesanstalt

Das eingesetzte Messgerät muss eine PTB-Bauartzulassung (bei Geräten nach altem Recht) oder eine Konformitätsbewertung nach dem aktuellen Mess- und Eichgesetz (MessEG) besitzen. Die Zulassung dokumentiert, dass die Bauart unter definierten Bedingungen reproduzierbare Ergebnisse liefert.

2. Gültige Eichung zum Tatzeitpunkt

Nach § 37 MessEG beträgt die Eichgültigkeit für Geschwindigkeits- und Abstandsmessgeräte in der Regel zwei Kalenderjahre. Maßgeblich ist nicht nur der formal gültige Eichschein, sondern auch der unversehrte Zustand aller Sicherungsmarken und Plomben an den eichpflichtigen Komponenten.

3. Einhaltung der Bedienungsanleitung

Das vielleicht wichtigste Kriterium, und gleichzeitig der häufigste Angriffspunkt der Verteidigung. Das OLG Naumburg hat in seinem Beschluss vom 03.09.2015 (Az. 2 Ws 174/15) formuliert: Kommt es im konkreten Einzelfall zu Abweichungen von der Gebrauchsanweisung, handelt es sich nicht mehr um ein standardisiertes, sondern um ein individuelles Messverfahren, das nicht mehr die Vermutung der Richtigkeit für sich in Anspruch nehmen kann.

4. Geschultes Bedienpersonal

Der oder die Messbeauftragte muss eine durch den Hersteller oder eine autorisierte Aus- und Fortbildungsstelle der Polizei durchgeführte Schulung nachweisen können. Die Schulung ist gerätespezifisch, eine Schulung für TraffiStar S 330 deckt keine Messung mit PoliScan FM1 ab.

5. Korrekter Toleranzabzug

Vor Bekanntgabe des vorwerfbaren Wertes ist die geräte- und richtlinienspezifische Verkehrsfehlergrenze abzuziehen. Bei Geschwindigkeitsmessungen sind das in der Regel drei Kilometer pro Stunde bis 100 km/h und drei Prozent oberhalb 100 km/h. Bei Abstandsmessungen kommt zusätzlich der Abzug der gemessenen Fahrzeuglänge des Vorausfahrenden hinzu.

Welche Messverfahren sind als standardisiert anerkannt?

Die folgende Übersicht zeigt die in der obergerichtlichen Rechtsprechung als standardisiert anerkannten Verfahren, geordnet nach Anwendungszweck.

Geschwindigkeitsmessung

GerätHerstellerTechnikWichtige Entscheidung
PoliScan Speed / FM1 / F1 HPVitronicLiDAROLG Düsseldorf, 04.12.2017 – 2 RBs 156/17
TraffiStar S 330JenoptikLiDAR / RadarThüringer OLG, 14.04.2008 – 1 Ss 281/07
TraffiStar S 350JenoptikLiDAROLG Naumburg, 03.09.2015 – 2 Ws 174/15
ESO ES 3.0 / ES 8.0eso GmbHEinseitensensorAG Lüdinghausen, 23.01.2009 – 19 OWi 89 Js 1585/08
Riegl FG 21-PRieglLaserOLG-Rechtsprechung verbreitet
Multanova VR 6FMultanovaRadarHöchstrichterlich anerkannt
Gatso GTC-GS11GatsoRadar / LaserOLG-Rechtsprechung verbreitet

Abstandsmessung

GerätHerstellerTechnikAnwendung
VKS 4.5Vidit SystemsVideobasiert, photogrammetrischBrückenmessung, bundesweit eingesetzt
VAMA-VideobasiertMehrfach höchstrichterlich anerkannt
ProViDa 2000StalkerPolizeifahrzeug-SystemStandardisiert für nachfahrende Messung

Rotlichtmessung

GerätHerstellerTechnik
PoliScan F1 HPVitronicLasergestützte Rotlichtüberwachung
TraffiPhot III SRJenoptikInduktionsschleifen-System

Eingeschränkt anerkannt: Das LEIVTEC XV3 (LEIVTEC GmbH) wurde mehrere Jahre als standardisiertes Messverfahren behandelt; nach einer Mitteilung der PTB vom April 2021 wurden jedoch in mehreren Bundesländern Messungen vorläufig ausgesetzt, und der Hersteller stellte den Vertrieb ein. Messungen aus diesem Zeitraum sind individuell zu prüfen.

Konsequenzen für das Bußgeldverfahren

Liegt ein standardisiertes Messverfahren vor, sind die Urteilsanforderungen drastisch reduziert. Der Tatrichter braucht im Urteil nur das Messverfahren zu bezeichnen und den Toleranzabzug mitzuteilen. Eine ausführliche Beweiswürdigung zur technischen Funktionsweise des Geräts ist nicht erforderlich. Fehlen diese Mindestangaben, ist das Urteil aufzuheben.

Für den Betroffenen bedeutet das zweierlei. Erstens: Die schlichte Behauptung, das Gerät könne falsch gemessen haben, genügt nicht. Zweitens: Der Tatrichter ist nicht von Amts wegen verpflichtet, einen Sachverständigen einzuschalten, solange keine konkreten Anhaltspunkte für eine Fehlmessung vorliegen.

Aber: Das Verfassungsgericht des Landes Brandenburg hat mit Beschluss vom 18.02.2022 (Az. VfGBbg 54/21) klargestellt: Die Grundsätze des standardisierten Messverfahrens entheben den Tatrichter nicht davon, Einlassungen zur Kenntnis zu nehmen oder, soweit diese nicht von vornherein als pauschale Behauptungen unzureichend sind, in Erwägung zu ziehen. Substantiierter Vortrag muss also geprüft werden, auch beim standardisierten Verfahren.

Wann ist ein standardisiertes Messverfahren angreifbar?

Aus der Rechtsprechung der Oberlandesgerichte und der bundesweit eingesetzten Gebrauchsanweisungen ergeben sich neun typische Angriffspunkte, alle teilen das gleiche Muster: Eine Abweichung von den herstellerseitig dokumentierten Bedingungen.

  1. Abweichung von der Bedienungsanleitung: etwa bei der Aufstellhöhe, der Ausrichtung, der Schwenkwinkel-Begrenzung oder der Mindestmessstrecke.
  2. Beschädigte oder fehlende Sicherungsmarken an eichpflichtigen Komponenten, die Anlage darf dann für amtliche Messungen nicht betrieben werden.
  3. Unvollständiges oder nicht unterzeichnetes Messprotokoll: fehlen Pflichtangaben wie Seriennummer, Softwareversion, Datum, Standort, Spurzuweisung, ist die Dokumentation nicht ordnungsgemäß.
  4. Fehlende Schulungsbescheinigung des Messbeauftragten, gerätespezifisch nachzuweisen.
  5. Fehlende Nachweise über Eingriffe nach § 31 Absatz 2 Nummer 4 MessEG, Wartungen, Reparaturen und sonstige Eingriffe zwischen zwei Eichungen sind dokumentationspflichtig.
  6. Fehlende Messstellendatei (bei photogrammetrischen Verfahren wie VKS 4.5), ohne sie ist die geometrische Plausibilitätsprüfung nicht möglich.
  7. Texteinblendungen wie „ACHTUNG“ auf VKS-Vorlagen, die Aufnahme darf laut Gebrauchsanweisung nicht ausgewertet werden.
  8. Manipulation am Messort durch ungeeignete Aufstellung, fehlerhafte Beschilderung oder optische Störquellen.
  9. Auffälligkeiten in der Messreihe: etwa wenn Geschwindigkeitswerte in einer Statistikdatei unrealistische Sprünge zeigen.

Das Kammergericht Berlin hat im Beschluss vom 25.07.2024 (Az. 3 ORbs 126/24, 122 SsBs 22/24) erneut bestätigt: Auch wenn das Ergebnis einer Geschwindigkeitsmessung auf einem standardisierten Verfahren beruht, können dennoch Umstände dagegen sprechen, dass die Geräte geeicht sind und die Bedienungsanleitung beachtet wurde.

Rohmessdaten und Akteneinsicht: aktuelle Rechtsprechung 2025

Die größte Entwicklung der vergangenen Jahre betrifft den Zugang zu Daten außerhalb der Bußgeldakte. Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem viel beachteten Beschluss vom 12.11.2020 (Az. 2 BvR 1616/18) festgestellt: Aus dem Recht auf ein faires Verfahren folgt grundsätzlich ein Anspruch des Betroffenen auf Zugang zu nicht zur Akte gelangten, aber bei der Behörde vorhandenen Informationen, insbesondere zu Rohmessdaten der konkreten Einzelmessung.

Die Rechtsprechung der Jahre 2024 und 2025 hat diesen Anspruch in mehreren Richtungen erweitert.

Was inzwischen einsichtsfähig ist

Der Verfassungsgerichtshof Baden-Württemberg hat am 27.01.2025 (Az. 1 VB 11/23) entschieden, dass Betroffene grundsätzlich einen Anspruch auf Einsicht in Rohmessdaten, Wartungs- und Reparaturunterlagen haben, auch wenn diese nicht in der Bußgeldakte enthalten sind, sondern lediglich bei der Bußgeldbehörde vorliegen. Konkret betraf der Fall eine Messung mit dem ESO ES 3.0; angefordert wurden digitale Falldatensätze der gesamten Messreihe inklusive Statistikdatei und Public Key des Messgeräts.

Mehrere amtsgerichtliche Entscheidungen haben den Anspruch 2025 weiter konkretisiert. Das AG Neustadt am Rübenberge hat mit Beschluss vom 17.10.2025 (Az. 67 OWi 338/25) die Verwaltungsbehörde angewiesen, Einsicht in die Rohmessdaten der gesamten Messreihe des Tattages zu gewähren. Das AG Mainz entschied am 19.05.2025 (Az. 409 OWi 370/25), dass es dem fairen Verfahren entspricht, wenn der Verteidigung alle Unterlagen vorliegen, die auch dem Gericht vorliegen.

Wo die Grenzen verlaufen

Nicht jeder Anspruch ist grenzenlos. Das AG Landstuhl (Beschl. v. 08.04.2025, Az. 2 OWi 53/25) hat klargestellt: Eine potenzielle Relevanz der Falldatensätze der gesamten Messreihe ist nicht in jedem Einzelfall gegeben. Der Betroffene muss substantiieren, welche Erkenntnisse er oder ein Sachverständiger aus den angeforderten Daten konkret gewinnen will. Pauschale Anträge ins Blaue hinein reichen weiterhin nicht.

Was das für die Verteidigung bedeutet

Aus dem Beschluss des OLG Saarbrücken vom 10.04.2025 (Az. 1 Ss (OWi) 112/24) und der zitierten Rechtsprechung lässt sich ableiten: Der Anspruch besteht, aber er muss aktiv geltend gemacht werden. Wenn die Bußgeldbehörde die Einsicht verweigert, kann dies einen Beweisverwertungsverstoß begründen, der zur Aufhebung des Bußgeldbescheids führt.

Die Rolle des Sachverständigen

Ein Sachverständiger für Verkehrsmesstechnik wird nicht von Amts wegen eingeschaltet, nicht beim standardisierten Verfahren. Stattdessen liegt es an der Verteidigung, konkrete Anhaltspunkte vorzutragen, die eine sachverständige Prüfung rechtfertigen.

Diese Anhaltspunkte ergeben sich aus der Akte selbst: einem auffälligen Messprotokoll, einer fehlenden Komponente, beschädigten Sicherungsmarken, einer ungewöhnlichen Messsituation. Erst wenn solche Indizien vorliegen, prüft der Sachverständige Eichgültigkeit, Personaleignung, Messstelle, Inbetriebnahme und die Plausibilität der Messung im Detail.

Das Sachverständigengutachten ersetzt nicht die Beweisaufnahme, es liefert die technische Grundlage, auf der die Verteidigung substantiierten Vortrag halten kann. Bei Verkehrsrechtsschutzversicherung übernimmt der Versicherer in der Regel die Kosten vollständig.

Verkehrsmesstechnik Nord prüft Messungen aus ganz Deutschland aus Hamburg, Bearbeitungsdauer drei bis fünf Werktage. Seit 2025 sind wir Partner von DEURAG und ALLRECHT, Erfahrungen unserer Mandantschaft und Partnerkanzleien.

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Häufige Fragen

Wer hat den Begriff des standardisierten Messverfahrens geprägt?
Der Begriff stammt aus zwei Entscheidungen des Bundesgerichtshofs: dem Beschluss vom 19.08.1993 (Az. 4 StR 627/92, BGHSt 39, 291) und dem Beschluss vom 30.10.1997 (Az. 4 StR 24/97, BGHSt 43, 277). Seitdem ist der Begriff fester Bestandteil der Rechtsprechung im Verkehrsordnungswidrigkeitenrecht.
Was ist der Unterschied zwischen Bauartzulassung und Konformitätsbewertung?
Die Bauartzulassung ist das ältere Verfahren der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB), bei dem ein Gerät vor dem Inverkehrbringen geprüft und mit einer Zulassungsnummer versehen wurde. Mit dem Mess- und Eichgesetz (MessEG) von 2015 wurde sie für neue Geräte durch die Konformitätsbewertung abgelöst, bei der der Hersteller in Eigenverantwortung die Einhaltung der EU-Normen erklärt. Beide Verfahren werden in der Rechtsprechung als Grundlage für ein standardisiertes Messverfahren anerkannt.
Muss der Tatrichter ein Sachverständigengutachten einholen?
Nein, solange keine konkreten Anhaltspunkte für eine Fehlmessung vorliegen, ist der Tatrichter nicht verpflichtet, einen Sachverständigen einzuschalten. Er muss aber substantiierte Einlassungen der Verteidigung zur Kenntnis nehmen und in Erwägung ziehen, wie das VerfG Brandenburg im Beschluss vom 18.02.2022 (Az. VfGBbg 54/21) klargestellt hat.
Habe ich Anspruch auf die Rohmessdaten meiner Messung?
Ja, grundsätzlich. Das Bundesverfassungsgericht hat am 12.11.2020 (Az. 2 BvR 1616/18) festgestellt, dass aus dem Recht auf ein faires Verfahren ein Anspruch auf Zugang zu nicht zur Akte genommenen, aber bei der Behörde vorhandenen Informationen folgt, insbesondere Rohmessdaten der konkreten Einzelmessung. Die Rechtsprechung 2025 (u. a. VerfGH Baden-Württemberg, AG Neustadt am Rübenberge) hat den Anspruch weiter konkretisiert. Erforderlich ist ein substantiierter Antrag, der erkennen lässt, welche Erkenntnisse aus den Daten gewonnen werden sollen.
Welche Toleranz wird beim standardisierten Messverfahren abgezogen?
Bei Geschwindigkeitsmessungen werden bis 100 km/h drei Kilometer pro Stunde abgezogen, ab 100 km/h sind es drei Prozent. Bei Abstandsmessungen kommt zusätzlich die Fahrzeuglänge des vorausfahrenden Fahrzeugs in Abzug, und der vorwerfbare Wert wird auf 0,5 Meter zugunsten des Betroffenen aufgerundet. Die genauen Werte ergeben sich aus der jeweiligen Bedienungsanleitung und der einschlägigen PTB-Anforderung.
Wann lohnt sich eine sachverständige Prüfung?
Eine Prüfung ist in der Regel sinnvoll, wenn ein Fahrverbot, eine Eintragung von zwei oder mehr Punkten oder ein Bußgeld ab etwa 200 Euro im Raum stehen, oder wenn der Betroffene als Berufskraftfahrer auf die Fahrerlaubnis angewiesen ist. Auch bei Wiederholungsverstößen, ungewöhnlich hohen Messwerten oder einem Abstand von unter zwei Zehntel des halben Tachowertes ist eine Zweitprüfung häufig wirtschaftlich gerechtfertigt.

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